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Sehenswürdigkeiten: Denkmäler

Die Republikanische Kultstätte

Fr, 01/07/2016 - 14:31 -- Laura
Brescia, die Republikanische Kultstätte

Ein überraschend gut erhaltenes Monument, in dem - für ganz Norditalien besonders und einzigartig - Fresken, Mosaikböden und einige Einrichtungsgegenstände überleben.

Die Kultstätte bestand aus vier kleinen auf einem breiten Sockel ruhenden Tempeln, denen ein Pronaos (Vorhalle) vorgelagert war, zu dem man über separate Stufen gelangte, welche genau in der Sichtachse zu den Toren der Kulträume lagen.
Ein Steinfries, von dem Fragmente auf uns gekommen sind, zierte den Architrav der vier Gebäude. Von Bändern gehaltene Blumen- und Fruchtgirlanden im Relief hängen an Ochsenköpfen (Bukranien), die mit Kopfbändern (teniae) geschmückt sind. Oberhalb jeder Girlande sind die mit dem Opferritual verbundenen Objekte abgebildet.
Die Auβenwände waren mit einem sehr feinen, elfenbeinfarbenen Putz bedeckt. Gestuckte Mauerblenden mit Basis aus Weichgestein standen an den Ecken des Gebäudes vor, darüber Kapitelle im korinthisch-italischen Stil, reich an Akanthusblättern im Relief. Der Boden dieses tiefen Pronaos war mit rotem Caementitium mit farbigen Marmorsplittern ausgekleidet: einem sehr widerstandsfähigen Material auf Basis von geriebenen Ziegeln und Mörtel, welches am Ende mit roter Farbe behandelt wurde.

Konservatorium Luca Marenzio

Di, 20/10/2015 - 12:25 -- Laura
Brescia, Konservatorium Luca Marenzio und Auditorium San Barnaba

Sein Sitz befindet sich im ehemaligen Augustinerkloster San Barnaba. Im Inneren ein harmonischer Kreuzgang und der wertvolle Salone da Cemmo, die antike Bibliothek mit Fresken von Pietro da Cemmo aus dem Jahr 1490: an der Westwand die Canonizzazione di Sant`Agostino (Heiligsprechung des Sant`Agostino) in Farbe; an der Ostwand und Rückwand die Allegoria di Sant`Agostino (Allegorie von Sant`Agostino), einfärbig wie die runden und rechteckigen Medaillons mit Figuren von Heiligen. Eine bemerkenswerte hölzerne Kastendecke bereichert den Saal.

Turm Des Herkules

Mo, 29/09/2014 - 11:42 -- Laura
Brescia, Turm Des Herkules

Es handelt sich um eine mittelalterliche Unterkunft, die sich an der Kreuzung von Decumanus (von Ost nach West) und Cardo maximus (von Nord nach Süd) der römischen Stadt befand. Diese wurde im 12. Jahrhundert von der Adelsfamilie Palazzi, die hier ihre Anwesen hatte, wahrscheinlich auf den Überresten eines römischen Gebäudes errichtet, und von Ezzelino da Romano zerstört, als er die Stadt 1258 einnahm. Der Name soll von der Nähe zu einem dem Herkules geweihten Tempel kommen.

Teatro Sociale

Mo, 29/09/2014 - 11:00 -- Laura
Brescia, Teatro Sociale

Das jetzige Teatro Sociale hat seinen Ursprung in der Geschichte der Familie von Luigi Guillaume, einem französischen Adeligen, der während der Französischen Revolution mit seiner Frau Maddalena aus Lyon (Frankreich) geflohen war.
Die Guillaumes mischten sich unter eine Gruppe von Artisten und fahrenden Künstlern, um ihre Verfolger zu täuschen, und erreichten so auf abenteuerliche Weise Italien, wo sie in der faszinierenden Zirkuswelt als besitzlose Flüchtlinge ein Unterkommen fanden.
Als erfahrene Reiter, die seit jeher ihr sportliches Können gepflegt hatten, bildeten die Guillaumes ihre eigene Truppe und begannen so durch Europa zu reisen. Zufällig - oder vielleicht auch ganz bewusst - wählten sie schließlich Brescia als festen Wohnsitz. Sie erwarben ein Haus im Zentrum und begannen – zwischen einer Reise oder einer Vorstellung und der nächsten – die hohe Gesellschaft der Stadt zu frequentieren.
Mitte des 19. Jahrhunderts erwarb ein Nachfolger Guillaumes einen Bereich im Stadtzentrum und ließ dort ein Theater aus Holz erbauen, das sich für Pferdeveranstaltungen, Theaterstücke  und politische Versammlungen eignete. Die anderen Brüder gründeten ihrerseits Truppen, mit denen sie an den wichtigsten Schauplätzen Italiens und im Ausland Erfolg hatten. Durch einen Umbau 1873 wurde das Theater eleganter und noch angesehener, und schließlich zum Tempel des hohen Bürgertums in Brescia, das sich nach Unterhaltung sehnte. 1903 gab die Familie Guillaume das Theater auf und verkaufte es an eine Gruppe von Begeisterten, die ihm nach einer Restaurierung auf perfekte Jugendstilart, dem Zeitgeist entsprechend, den Namen Teatro Sociale gaben.

Theater Santa Chiara

Di, 23/09/2014 - 12:15 -- Laura
Brescia, Theater Santa Chiara

Auf den Hängen des Colle Cidneo existiert immer noch das ehemalige Kloster von Santa Chiara Vecchia, heute Sitz der Wirtschaftsfakultät der Universität Brescia.
Die ersten sicheren Berichte von der Existenz eines Klosters in dieser Gegend stammen aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts: Der Akt, in dem der Bischof von Brescia, Cavalcano de Salis, ein von Papst Alexander III. zu Agnola verliehenes Privileg auf die im Konvent von Santa Maria bei Porta Petriolo ansässigen Schwestern des Ordens von San Damiano ausdehnte, ist mit 1. August 1232 datiert. Darin wurden diese von der bischöflichen Gerichtsbarkeit „ecclesiam et locum S.Mariae sitam in civitate Brixiae apud portam Pedrioli“ befreit,  ausgenommen die Weihe der Kirche und der Altäre, der Segen der Priorin und der Schwestern und das Empfangen der Sakramente, wenn diese von den Schwestern gewünscht wurden. Im Wesentlichen wurde dieses Privileg auch in einem wenig späteren, nämlich mit 29. November 1255 datierten Dokument bestätigt, in dem Papst Alexander IV. die Gemeinschaft der Ordensschwestern seinem Schutz unterstellte und ein Dekret erließ, dass diese von nun an für immer nach der Ordensregel des Heiligen Benedikt und den Normen des Heiligen Damian (die  den Schwestern schon von seinem Vorgänger, Papst Gregor, vorgeschrieben worden waren) wirken sollten. Aus dem Dokument geht hervor, dass den Ordensschwestern das volle Besitzrecht zugestanden wurde, nicht nur des Standorts des Konvents, sondern auch aller anders erworbenen oder durch Hinterlassenschaften Geistlicher und Laien erhaltenen Besitztümer. Es ist nicht genau bekannt, wann sie die Benediktinerregel zugunsten der Franziskanischen Ordensregel aufgaben, aber aus einigen Kaufverträgen geht das letzte Viertel des 13. Jahrhunderts als wahrscheinlicher Zeitraum hervor. Von den Gebäuden dieser ersten Niederlassung ist uns nichts mehr erhalten, da mit der Zeit zahlreiche Veränderungen und Ausbauten vorgenommen wurden. Eine der ersten Veränderungen hängt mit einem tragischen Ereignis zusammen, von dem die Stadt Brescia 1508 betroffen war. Eine Explosion aufgrund eines Blitzeinschlages in den Befestigungsturm Mirabella del Castello, in dem Schießpulver aufbewahrt wurde, richtete schwere Schäden in den Wohngebieten darunter und vor allem im Kloster Santa Chiara an.

Das Römische Theater

Di, 23/09/2014 - 10:57 -- Laura
Brescia Teatro Romano

Das vom Vicolo del Fontanone aus sichtbare Theater befindet sich östlich des Kapitolinischen Tempels und ist mit ihm durch die „Säulenhalle“ verbunden. Diese ist in drei Schiffe von jeweils zwei Reihen hoher schmaler Säulen gegliedert. Das Theater wurde in Flavischer Epoche (69-96 n.Chr) – vielleicht auf vorhandenen Strukturen – gebaut. Ende des 2. Jahrhunderts wurde es vollständig restauriert und erlebte damals seine Glanzzeit. Zwischen Ende des 5. und Beginn des 6.

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