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Sehenswürdigkeiten: Kirchen

San Salvatore

Mi, 31/07/2013 - 11:03 -- Laura
Brescia Chiesa di San Salvatore

 

Die Klosterkirche San Salvatore, die zum Konventskomplex San Salvatore-Santa Giulia gehört, stellt eine der wichtigsten noch erhaltenen architektonischen Zeugnisse des Hochmittelalters dar. Kürzlich erfolgte Untersuchungen (1989) brachten Aufschluss über die zahlreichen Bauphasen des Gebäudes. Die erste Kultstätte entstand in langobardischer Zeit, ca. in der zweiten  Hälfte des VII Jh. n. Chr. und war ein T-förmiges Gebäude, das auf einem bestehenden römischen Wohnhaus errichtet wurde.

Es handelt sich um eine Saalkirche mit dreiapsidalem Querschiff, ein architektonischer Typus, der im gesamten Raum zwischen Adria und Alpenhauptkamm vertreten war. Die aus dieser Zeit stammenden Dekorationen lassen auf eine ununterbrochene Nutzung des Kultraums bis in die Mitte des VIII Jh.s n. Chr. schließen, als die Kirche unter Desiderius umgebaut wurde.

Der alte Dom (oder Rotonda)

Mi, 23/01/2013 - 15:43 -- Camilla
Brescia der alte Dom

Die ursprüngliche Kathedrale aus frühchristlicher Zeit, Santa Maria Maggiore, wurde zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert niedergerissen und nach dem Stil der europäischen Romanik in Stein wieder aufgebaut. Das geräumige, runde Gebäude mit Einzelbogenfenstern hat eine kegelförmige Überdachung. Eine Ausgrabung im Freien enthüllt die ursprüngliche Ebene des antiken Einganges, der 1571 beseitigt und von dem ersetzt wurde, der noch heute in der Wand des Turmes besteht (nachher eingestürzt), der sich am westlichen Hang des Gebäudes erhob.

San Francesco d'Assisi Kirche

Do, 24/01/2013 - 12:28 -- Camilla
Brescia San Francesco d'Assisi Kirche

Die Klosterkirche wurde zwischen den Jahren 1254 und 1265 erbaut und in den nachfolgenden Jahrhunderten erweitert. Ihr Stil ist typisch für die Übergangsphase vom Romanischen zum Gotischen: Aus der Anfangsphase stammt neben der massiven Westwand und dem Turm die Fassade aus Medolo-Stein mit einem Abschluss in Hüttenform, eine herrliche Fensterrose und ein Marmorportal.

Santa Maria dei Miracoli Kirche

Do, 24/01/2013 - 11:58 -- Camilla
Brescia, Santa Maria dei Miracoli Kirche

Juwel der Renaissancebildhauerei, wurde im Jahre 1488 begonnen, um das Wunderbildnis der „Madonna col Bambino“ (Die Muttergottes mit Kind) zu ehren, das sich als Freske in einem Gebäude an jener Stelle befand. Der Hauptteil der Fassade (1488) gehörte ursprünglich zu einer kleinen Gedächtniskapelle. Neben diesem älteren Hauptteil zeichnet sich die Fassade noch durch eine Vorhalle auf vier Säulen aus, die gegen Ende des 16. Jh.s hinzugefügt wurde, sowie durch eine obere Krönung aus dem Jahre 1560. Die Seitenteile des Gebäudes stammen stattdessen aus dem 17. Jh.

St. Nazaro e Celso Kirche

Mi, 23/01/2013 - 15:56 -- Camilla
Brescia,  Santi Nazaro e Celso Kirche

Die aus dem 15. Jahrhundert stammende, antike Kirche erfuhr während der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts nach dem Bauplan von Giuseppe Zinelli und Antonio Marchetti eine vollständige Erneuerung mit monumentalen, klassizistischen Formen. In ihrem Inneren wird eine Malerei bewahrt, die zu den wichtigsten der Stadt gehört: das "Polyptychon Averoldi" (im Presbyterium) von Tiziano Vecellio, das ihm 1520-22 von Altobello Averoldi in Auftrag gegeben wurde.

Santa Maria del Carmine Kirche

Do, 24/01/2013 - 12:24 -- Camilla
Brescia Santa Maria del Carmine

Ein bedeutendes Beispiel der gotischen Architektur in Brescia, sie wurde in den Jahren von 1429 bis 1475 neben dem Karmeliterkloster, das hier im 14. Jh. entstanden war, erbaut. Die lombardisch-gotische Struktur der Kirche wurde im 16. Jh. zum größten Teil zerstört; der Grund hierfür waren Umbauten, im Rahmen derer längliche Fenster angebracht und die ursprünglichen Spitzbogen in Rundbogen verwandelt wurden. Im Inneren der Kirche werden zahlreiche Kunstwerke aufbewahrt (für Besichtigungen bitte im Vicolo Manzone an der Hausnr. 7 klingeln oder Tel. 030.40807 wählen).

Sant'Agata Kirche

Mi, 23/01/2013 - 15:48 -- Camilla
Brescia, Sant'Agata Kirche

Die architektonische Struktur der Kirche geht auf das 14. und 15. Jahrhundert zurück.
Durch ein schönes Renaissance Portal mit sich darüber befindlichen Barock-Statuen erreicht man das Innere, das einen imponenten Anblick bietet, auch wenn sich Elemente aus verschieden Epochen überlagern: das Presbyterium stammt aus dem 15. Jahrhundert, die Gewölbe und die Galerie aus dem 16. Jahrhundert, der Altar, die Freskenmalereien und die Stuckarbeiten aus dem 17. Jahrhundert, die Kapelle des Heiligsten Sakramentes aus dem 18. Jahrhundert. Das gesamte Schiff erscheint durch die architektonischen Fresken (1683) geräumiger und tiefer. Das Hauptaltarbild, welches die Heilige Agata am Kreuz zwischen den Heiligen Peter und Paul und den Heiligen Lucia und Apollonia (1522) darstellt, wird als Meisterwerk des Malers Francesco Prata da Caravaggio betrachtet.

Santa Maria delle Grazie Kirche

Do, 24/01/2013 - 12:11 -- Camilla
Brescia, Santa Maria delle Grazie Kirche

Im Jahre 1522 begannen die Ordensbrüder „Frati Gerolamini“ mit dem Bau der „Chiesa di Santa Maria delle Grazie“. Ihre schlichte Fassade erhält Glanz durch das herrliche Portal, das von einer alten Kirche der Kongregation stammt, die im Rahmen der Abrissarbeiten zur ventischen Einebnung des Stadtteiles „Borgo Pile“ zerstört wurde. Das Steinportal ist nach dem für die zweite Hälfte des 15. Jh.s typischen lombardischen Geschmack verziert und verfügt noch über die hölzernen Türklopfer, die von Filippo Morari aus Cremona im Jahre 1490 angefertigt wurden. Der Innenraum der Kirche besteht aus drei Kirchenschiffen und ist majestätisch verziert mit ca. 350 Stuckwerken und Freskomalereien, die aus der Zeitspanne zwischen dem späten Manierismus und dem frühen Barockzeitalter stammen.

San Giovanni Evangelista Kirche

Fr, 25/01/2013 - 16:05 -- Camilla
Brescia, San Giovanni Evangelista Kirche

Die „Chiesa di San Giovanni Evangelista“ wurde im 14. Jh. von San Gaudenzio, dem damaligen Bischof von Brescia, gegründet. In der Zeitspanne zwischen 1440 und 1447 wurde sie wieder aufgebaut und später im 17. Jh. umgebaut. Die Fassade ist in dem strengen, für das 15. Jh. typischen Stil gehalten und besticht durch ein Steinportal, dessen Bogen von zwei Säulen (Anfang 16. Jh.s) getragen wird; die Spitzbogen an den Seiten sind Reste der Gräber von Maggi und Paitone. Der Innenraum in Form eines lateinischen Kreuzes mit drei Kirchenschiffen wurde in der ersten Hälfte des 17.

St. Faustino und Giovita Kirche

Do, 24/01/2013 - 11:43 -- Camilla
Brescia, Santi Faustino e Giovita Kirche

Das gegenwärtige Gebäude stammt aus dem Jahre 1622 und ist den beiden Schutzheiligen der Stadt, Faustino und Giovita, geweiht. Die Fassade ist ein Werk von Santo Callegari, dem Alten; sie ist mit Nischen geschmückt, in denen sich die Statuen der Schutzheiligen befinden und wurde im Jahre 1711 fertiggestellt. Der geräumige, rechteckige Raum ist in drei Schiffe unterteilt; im Gewölbe des mittleren hat Tommaso Sandrini erstaunliche, architektonische Illusionen gezeichnet.

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