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Das Capitolium und das Forum Romanum

Mo, 28/01/2013 - 15:08 -- Camilla
Tipologia: 
Capitolium

Der Tempel wurde im Jahr 73 n. Chr. von Vespasiano errichtet, wie eine teilweise wiederhergestellte Widmung auf dem Giebel beweist. Hierbei wurde zum Teil übernommen. Der Tempelbereich wurde auf drei Seiten von einer Terrasse eingeschlossen: in der Mitte der Tempel und an den Seiten zwei Flügel des Laubenganges, die sich bis zum Forum erstreckten. Die Freitreppe aus Marmor (mittlerweile restauriert und mit Backsteinen ergänzt) führte zum Podium des erhöhten „Pronao“, das sich durch einen zentralen sechssäuligen Vorbau mit hohen korinthischen Säulen (ca. 11 m) auszeichnet (die Säulen wurden bei dem Wiederaufbau im 19. Jh. neu zusammengesetzt). Der Tempel selbst besteht aus drei Sälen („Aulae“), die durch Zwischenräume voneinander getrennt werden.  Der Eingang zu den „Cellae“ besticht durch Tore mit Architraven. In der Mitte befinden sich die kleinen Kapellen mit einem Podium. Bemerkenswert ist auch der Fußboden aus Marmorfließen, der vor allem in der zentralen und in der linken „Cella“ noch gut erhalten ist. Die Wände waren wahrscheinlich mit Marmor überzogen und mit korinthischen (wie auch die Säulen an der Fassade) Wandpfeilern verziert. Der Tempel bildete auf der Nordseite den Abschluss des Forums und war mit dem „Decumano“ durch eine zentrale Freitreppe über zwei Mauerstücke verbunden.

Spuren von Häusern, Gräbern und Produktionsanlagen aus der Zeit der Langobarden sind auch heute noch in der riesigen archäologischen Ausgrabungsstätte zu finden, über einander gelagert oder eingefügt in die Überreste der Gebetshäuser der Antike. Aus diesem Grund wurde die archäologische Stätte im Jahr 2011 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten aufgenommen, zusammen mit dem Komplex San Salvatore-Santa Giulia.

Das Forum („Foro“), städtisches und religiöses Zentrum, wurde in der Zeitspanne von 69 bis 96 n. Chr. endgültig in Ordnung gebracht und hatte mit ca. 139 m Länge und 40 m Breite eine rechteckige Form. Auf der Südseite wurde es durch die Kurie und auf der Nordseite durch den „Decumano massimo“ begrenzt. Die Ost-, West- und Südseite wurden von einem doppelten Laubengang mit reich verzierten Säulen umgeben, in dem zahlreiche Geschäfte untergebracht waren. Die Basilika lag auf der Südseite : Überreste der Fassade dieses einreihigen Baus mit hohen korinthischen, gerillten Lisenen, in dem sich Fenster und gekehlte Tore öffneten, kann man noch heute an der Hausnr. 3 in der Piazzetta Labus finden, Sitz der Oberaufsicht für archäologische Erbe der Lombardei. Im Erdgeschoss, in einem kleinen archäologischen Stätte, kann man die Überreste der Basilika und des augusteichen Forum sehen.
Von dem Forum bleibt eine 6,5 m hohe monolitische Säule aus Marmor mit korinthischem Kapitell auf der Ostseite des Platzes dar, die sich 4,5 m unter dem Boden des heutigen Straßenplans befindet und deren fehlende Teile in den dreißiger Jahren mit Backsteinen aufgefüllt wurden.

 


CAPITOLIUM UND FORUM ROMANUM
Via Musei, 57
Brescia

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