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San Francesco d'Assisi Kirche

Do, 24/01/2013 - 12:28 -- Camilla
Tipologia: 
Brescia San Francesco d'Assisi Kirche

Die Klosterkirche wurde zwischen den Jahren 1254 und 1265 erbaut und in den nachfolgenden Jahrhunderten erweitert. Ihr Stil ist typisch für die Übergangsphase vom Romanischen zum Gotischen: Aus der Anfangsphase stammt neben der massiven Westwand und dem Turm die Fassade aus Medolo-Stein mit einem Abschluss in Hüttenform, eine herrliche Fensterrose und ein Marmorportal.
Der einfache und schlichte Innenraum hat mit drei Kirchenschiffen die typische Form einer Basilika und zeichnet sich zudem durch ein Dach in Form eines Schiffsrumpfes über dem zentralen Kirchenschiff sowie eine sichtbare Balkenlage in den Seitenschiffen aus.
Reich und wertvoll sind auch die gemalten Verzierungen der Kirche. Bemerkenswert sind die zahlreichen interessanten votiven Freskomalereien, die zum größten Teil aus dem 14. und 15. Jh. stammen und die ursprünglich die ganze Oberfläche bedecken sollten. Unter ihnen stechen vor allem eine „Deposizione“ aus der Schule Giottos und eine reizvolle Szene mit „Frati e Secolari“ (Klosterbrüder und Weltgeistliche) hervor. An derselben Wand befinden sich wertvolle Altäre, die mit Altarbildern geschmückt sind, unter denen vor allem das Altarbild von Moretto auf dem ersten Altar „Santa Margherita di Cortona tra i Santi Francesco e Gerolamo“ (Die Heilige Margherita von Cortona unter den Heiligen Franziskus und Hieronymus) aus dem Jahre 1530 hervorsticht. In der Lunette kann man das Fresko „Visitazione“ (Heimsuchung Mariä) sehen, das heute Francesco Prata da Caravaggio zugeschrieben wird. Bemerkenswert ist auch das Fresko „Pentecoste“ (Pfingsten) aus dem Jahre 1520 von Romanino auf dem vierten Altar.
Im Presbyterium, das in der zweiten Hälfte des 15. Jh.s von Antonio Zurlengo in der Apsis erweitert wurde, befinden sich zahlreiche wertvolle Werke, unter denen vor allem das Gemälde „Vergine in trono col Banbino e Santi“ (Die Heilige Jungfrau mit Kind auf dem Thron und Heilige) hervorzuheben ist. Das Meisterwerk des jungen Romanino (ca. 1515), der auch die Freskomalereien in den fünf Kappenstücken der Apsis geschaffen hat, befindet sich in einem überaus wertvollen Rahmen von Stefano Lamberti. Bemerkenswert auch das Altarantependium aus Marmor, das Antonio della Porta („il Tamagnino“ genannt) zugeschrieben wird und der hölzerne Chor aus dem 15. Jh., der aus zweiundzwanzig von Filippo Morari aus Soresina intasierten Chorstühlen besteht. In den Kapellen des linken Kirchenschiffes, die im 15. Jh. geöffnet wurden, sticht das Kruzifix aus dem 14. Jh. aus lombardischer Schule hervor, das erst kürzlich restauriert wurde.
Durch die hintere Tür im rechten Kirchenschiff gelangt man zu dem anmutigen kleinen Kreuzgang der Madonnina aus dem 15. Jh.. Vom Flur aus kommt man in die Renaissancesakristei, in der die großen Kirchenbänke, die 1511 von Filippo Morari aus Soresina intarsiert wurden, und ein großes Kreuz aus gestürztem Silber (1501) aufbewahrt werden.
Durch einen Zugang auf der Hälfte des rechten Kirchenschiffes kommt man zu dem großen Kreuzgang auf der Westseite, einem Werk von Giuglielmo Frisone aus Campione aus dem Jahre 1394. Er wird von kleinen Säulen aus rotem Marmor von Verona getragen, die wiederum kleine Spitzbogen aus Backstein stützen.

 


S. FRANCESCO D'ASSISI KIRCHE
Via S. Francesco
Brescia

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