Comune di Brescia tourism website: useful information about what to see and where to go.

  • English
  • Français
  • Deutsch
  • Español
  • Italiano

Tags : Pinacoteca Tosio Martinengo

Brescia,  Arbeitende Frauen, Giacomo Ceruti

Das groβe Bild ist Teil einer Gruppe von vierzehn Leinwänden, die zum ersten Mal 1931 Bekanntheit erlangte: Damals gehörten sie zur Sammlung von Bernardo Salvadego und befanden sich in Schloss Martinengo in Padernello, in der Provinz Brescia. Anschlieβend galten sie als verschwunden und sind heute auf zahlreiche Privatsammlungen, das Museum Lechi in Montichiari und die Pinakothek Tosio Martinengo verteilt. Die Entdeckung dieser auβerordentlichen Gruppe von Gemälden führte zu einer richtiggehenden Wiederentdeckung ihres Urhebers, des Mailänder Malers Giacomo Ceruti, der heute als einer der wichtigsten Künstler der Lombardei des 18. Jahrhunderts gilt.
Bekannt als „Padernello Zyklus“, sollten diese Bilder ursprünglich mehr als einen Palast der Brescianer Aristokratie schmücken und wurden  im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einer Einheit zusammengefügt. Sie zeigen Personen  bescheidener Herkunft in Alltagsaktivitäten vertieft. Sie könnten deshalb auf die Tradition der Genremalerei zurückgeführt werden, in der oft Szenen aus dem alltäglichen Leben des Volks dargestellt werden: Diese Art von Gemälden waren in den damaligen Wohnsitzen der Aristokratie sehr beliebt, vor allem wegen ihres leichten und augenzwinkernden Tons. Nichtsdestotrotz zeichnen sich die Bilder, die Ceruti diesen Themen widmet (sie alle konzentrieren sich auf die Jahre seines Aufenthalts in Brescia zwischen 1724 und 1735), durch eine völlig andersartige Note aus.

Subscribe to Tags